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**Rezension** Welche Farbe hat die Angst?

 

Titel: Welche Farbe hat die Angst? 
Autorin: Barbara Rose
Verlag: Boje-Verlag (Bastei Lübbe)
ET: 2014-03
ISBN: 978-3-414-82409-7
Seiten: 270
Preis: 12,99 € (Hardcover)
Genre: Jugendbuch/Spannung

Inhaltsangabe: Katta malt für ihr Leben gern. Als sie einen Kurs bei dem bekannten Maler Josef Wild gewinnt, ist der fasziniert, denn ihr Stil ähnelt auf unglaubliche Weise den Bildern einer ehemaligen Schülerin: Auch Miriam hat vor vielen Jahren bei ihm gelernt, sich aber kurz vor Ende des Kurses das Leben genommen. Durch Zufall findet Katta Miriams Maltagebuch und erkennt schnell: Ein Mädchen, das so viele Pläne hatte, kann unmöglich freiwillig in den Tod gegangen sein. Katta ahnt, dass damals etwas Schlimmes passiert sein muss, doch wie soll sie das beweisen?
Während sie immer tiefer in die Vergangenheit eintaucht, häufen sich unheimliche Vorgänge. Katta bekommt anonyme Briefe und ihre Sachen werden durchwühlt. Die Suche nach dem Täter von damals, der immer noch mitten unter ihnen ist, wird zu einem Wettlauf mit der Zeit. Wie gut, dass Katta tatkräftige Unterstützung vom charismatischen Alex bekommt …

Cover:

Wieder mal ein Cover, welches mir richtig gut gefällt, obwohl oder gerade weil es keine Bildelemente enthält. Die Pastellfarben gehen angenehm in einander über und sind ein super Hintergrund für den in weiß geschriebenen Titel.

Meinung: 

Dieses Jugendbuch konnte ich schwer aus der Hand legen. Warum? Es war einfach von der ersten Seite an spannend. Man begegnet der Protagonistin Katta und will sofort wissen, was passieren wird. Sie ist 15, ihre größte Leidenschaft ist die Malerei und sie gewinnt einen Sommermalkurs auf dem öden Land bei dem berühmten Maler Josef Wild. Die einzig ihr bekannte Person ist Alex, ein Junge aus ihrer Schule, dessen Onkel und Tante im Ort wohnen und der anscheinend auch an ihr interessiert ist. Interessiert ist auch Pascal, der ebenfalls den Kurs gewonnen hat. Es könnte also ein lockerer Sommer mit Jungs und Flirts werden. Aber recht bald erfährt Katta, dass in diesem Dorf vor vielen Jahren etwas Schlimmes passiert ist. Hat die junge talentierte (Malerin) Miriam wirklich Selbstmord begangen? Katta ist neugierig und begibt sich auf Spurensuche.
Dieser Roman ist sehr detailliert und "farbig" geschrieben. Der Leser kann sich dadurch alles ganz gebau vorstellen. Die Charaktere sind interessant und die Story sehr spannend und abwechslungsreich gestaltet.
Die 28 Kapitel haben allesamt Farben als Titel, z. B. Zitronengelb oder Jadegrün, sowie deren mögliche Eigenschaft bzw. Bedeutung als Untertitel. Das hat mir sehr gut gefallen.
Durch die spannende Handlung war das Buch schnell gelesen!

Fazit:

Ein interessanter Roman, bei dem der Leser miträtseln kann und förmlich durch die Seiten getragen wird. Nicht nur spannend für Jugendliche!

Vielen Dank an Bastei Lübbe für dieses Rezensionsexemplar!

Ich vergebe:


Diese Rezension wurde ursprünglich am 21.04.2014 auf meinem alten Blog www.muffins-light-side.blogspot.de veröffentlicht.

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