Das Cover passt sehr gut zum Setting und auch zur Handlung. Gefällt mir sehr gut.
Dieser Thriller ist ja schon etwas älter, aber er wurde im Buchclub vorgeschlagen und hat deshalb den Weg zu mir gefunden. Es geht um Sarah und Angus, die vor einem Jahr eins ihrer eineiigen Zwillingsmädchen verloren haben. Nun möchten sie in Schottland neu anfangen und ziehen auf eine einsame Privatinsel. Doch immer häufiger behauptet die Tochter, in Wirklichkeit der Zwilling zu sein, der ums Leben kam ...
Die Grundidee ist schon ziemlich krass. Stell dir vor deine Kinder sehen zu 100 % identisch aus und du kannst dir plötzlich nicht mehr sicher sein, welche von beiden noch lebt. Auch das Setting
mochte ich sehr und wurde auch großartig und mit viel Atmosphäre umgesetzt. Eine kleine Insel, die man entweder bei Flut zu Fuß erreichen kann oder sonst nur bei Boot. Dazu noch das graue und
raue schottische Wetter. Perfekt inszeniert.
Auch die Handlung fand ich wirklich sehr spannend, wurde aber von Kapitel zu Kapitel verwirrter und wollte unbedingt weiterlesen. Am Ende hat sich zwar einiges aufgeklärt, dennoch blieb hier und
da ein Fragezeichen in meinem Kopf stehen. Manche Dinge konnte ich dann auch nicht mehr nachvollziehen.
Fazit:
Obwohl für mich nicht alles ganz rund war, hat mich dieser Thriller dennoch sehr gefesselt. Hohes Spannungslevel mit der einen oder anderen Wendung und einem trotzdem unvorhergesehenen
Ende.
4,5 Sterne
Bibliografische Infos
Titel: Eisige Schwestern
Autor/in: S. K. TremayneVerlag: Knaur
ISBN: 978-3-426-52014-7
Seiten: 416
ET: 2016-12
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